


Nach einem Jahr nahm sich der König eine andere Frau. Sie war schön, aber stolz und übermütig und duldete es nicht, von jemandem an Schönheit übertroffen zu werden. Sie hatte einen wunderschönen Spiegel.
Und sprach:
„Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist die Schönste im ganzen Land."
„Frau Königin, Ihr seid die Schönste hier, aber Schneewittchen ist tausendmal schöner als Ihr."
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Schneewittchen lief, solange es die Füße trugen, bis es Abend wird und es wird langsam müde. |
Da
sah es
ein
kleines
Häuschen
und ging
auf das
zu, um
auszuruhen.
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In dem Häuschen
war alles so klein, zierlich und
rein.
daß es nicht zu
sagen war. Da stand ein weiß
gedecktes
Tischlein mit
sieben kleinen Tellern, jedes
Tellerlein mit
seinem
Löffelein, ferner sieben Messerlein
und
Gäblein und
sieben Becherlein. |
Die
anderen
kamen
gelaufen und
riefen: „In
meinem hat
auch jemand
gelegen."
Als der
siebente
aber in sein
Bett sah,
erblickte er
Schneewittchen,
das lag
darin und
schlief. |
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